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Die rote Fahne auf dem Römer - 100 Jahre Novemberrevolution in Frankfurt am Main

Montag, 5. November 2018, 18:30 Uhr, Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main

Freitag, 9. November 2018, 20:00 Uhr, Weinstube "Weinpfalz", Oppenheimer Landstraße 61, Frankfurt-Sachsenhausen

Donnerstag, 29. November, 19:00 Uhr, Gewerkschaftshaus Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Straße 69

Die Revolution kam mit der Eisenbahn nach Frankfurt. Matrosen aus Kiel, darunter einige ortskundige Frankfurter, marschierten mit ihren Waffen vom Hauptbahnhof in die Stadt, quartierten sich im Hotel "Frankfurter Hof" ein und übernahmen die politische Macht in der Stadt. Diese turbulenten Tage, das Ende des Ersten Weltkriegs, der Zerfall des Kaiserreichs und die Versuche, eine neue demokratische Ordnung zu schaffen, werden im Vortrag als Teil der Frankfurter Stadtgeschichte dargestellt.

 

"Arisierung" jüdischer Immobilien durch die Stadt Frankfurt am Main:
Interview Deutschlandfunk Kultur

Sendung Mittwoch, 6. Juni 2018, 19:07
Ludger Fittkau (dlf) befragt den Stadtteilhistoriker Dieter Wesp zu seinen Forschungen zur "Arisierung" im Rahmen des Stadtteilhistorikerprojekts der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main.

Die Sendung zum Nachhören in der Mediathek Deutschlandfunk Kultur (Dauer 6:36 Minuten)

Ludwig Landmann - Netzwerker der Moderne

Freitag, 18. Mai 2018, 18:00 Uhr, Sonnemannsaal, Historisches Museum Frankfurt

Ludwig Landmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt von 1924 bis 1933, wurde am 18. Mai vor genau 150 Jahren geboren. Er war die treibende Kraft hinter dem Projekt "Das Neue Frankfurt". Er holte Ernst May als Stadtbaurat und besetzte mit Bruno Asch die Stelle des Kämmeres. Er initierte ein revolutionäres Wohnungsprogramm, erfindet die Autobahn, kämpft gegen die Privatisierung öffentlichen Eigentums und setzt sich mit spektakulären Veranstaltungen für die internationale Versöhnung ein. Der Vortrag erinnert an diese wichtige, aber stets bescheiden auftretende Person.

Die Veranstaltung wird von der ernst-may-gesellschaft in Kooperation mit dem Historischen Museum Frankfurt und der Stadt Frankfurt organisiert.

 

"Arisierung" jüdischer Immobilien durch die Stadt Frankfurt am Main

 Dienstag 20. März 2018, 19:30 Uhr, Berta-Pappenheim-Haus

Ausgehend von den Untersuchungen zur Geschichte der Villa Kennedy in Frankfurt am Main, stellt Stadthistoriker Dieter Wesp Umfang und Praxis der "Arisierungen" jüdischer immobilien durch die Stadt Frankfurt dar.

Referent: Dieter Wesp, Frankfurt am Main

Ort: Seminar- und Gedenkstätte Bertha Pappenheim
Zeppelinstraße 10
63263 Neu-Isenburg

 

"Arisierung"  jüdischer Immobilien durch die Stadt Frankfurt: Forschungsstand und Aktenlage

Montag, 5. Februar 2018, Campus Westend

Referat Dieter Wesp im Rahmen eines Workshops des Fritz-Bauer-Instituts und des Freundeskreises zu der Forschungslage der "Arisierung" jüdischer Immobilien durch die Stadt in Frankfurt am Main. Referat als PDF zum Download (8 Seiten)

5. Februar 2018, 11.00 bis 15.00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend,
Seminarhaus (SH) Raum 5.104
Max-Horkheimer-Straße 4, 60323 Frankfurt am Main

 

Utopie der Moderne – Versöhnung durch Musik

Samstag, 2. Dezember 2017, 14:00 Uhr

Stadthistoriker Dieter Wesp über die  Weltausstellung Musik im Leben der Völker und den Sommer der Musik 1927.

Ein Vortrag im Rahmen der Jahrestagung des Richard-Wagner-Verbands Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem historischen museum frankfurt, Dr. Hoch's Konservatorium, der ernst-may-Gesellschaft und der Musikmesse Frankfurt.

 Ort: historisches museum frankfurt, Sonnemannsaal

 

Die Villa Kennedy: Wohnhaus, Forschungsgebäude, Luxushotel

Montag 6. November 2017, 18:30 Uhr

Von Reichtum und Raub, Verdrängung und Neuanfang, Privatisierung und neuem Luxus
Referent: Dieter Wesp, Frankfurt am Main

Eintritt: 4 €, ermäßigt 3 €, frei für Mitglieder der Gesellschaft für Frankfurter Geschichte e. V. (mit Ausweis)

 

Die Geschwister Leistikow als Gestalter des Neuen Frankfurt

Sonntag 15. Oktober 2017, 19:00 Uhr

Hans und Grete Leistikow waren von 1925 bis 1930 für die Gestaltung der Zeitschrift DAS NEUE FRANKFURT verantwortlich, er als Grafiker und Gestalter, sie als Fotografin. Nach 1945 gestaltete Hans Leistikow die Fenster des Frankfurter Doms und der Westendsynagoge und weiterer Nachkriegskirchen. Der reich bebilderte Vortrag von Stadthistoriker Dieter Wesp stellt die Werke und Lebensgeschichte dar, darunter noch nie gezeigte Aufnahmen.

Start: 19:00, Dauer 1 Stunde
Frauenfriedenskirche, Zeppelinallee 101 (Haltestelle Straßenbahn 16)

 

Die Villa Kennedy: Denkmal mit Geschichte

Sonntag, 10. September 2017

Das heutige Luxushotel Villa Kennedy hat einen historischen Kern, die 1901 erbaute Villa Beit von Speyer, die restauriert in den Hotelneubau integriert ist. Das ehemalige Wohnhaus steht unter Denkmalschutz und  wird im "Tag des offenen Denkmals" durch den Stadthistoriker Dieter Wesp vorgestellt. Die Führung zeigt die weitgehend erhaltenen historischen Teile des Gebäudes, den Hotelneubau und als besonders Highlight eine Besichtigung der im Dachgeschoss eingebauten Präsidentensuite. Eine Anmeldung beim Hotel ist erforderlich, die Führung ist kostenlos.

Start: 11:00 Uhr, 12:30 Uhr , 14:00 Uhr, Dauer 1 Stunde
Treffpunkt: Lobby des Hotels Villa Kennedy, Kennedyallee 70, 60596 Frankfurt am Main

 

Die Villa Kennedy: Wohnhaus, Forschungsgebäude, Luxushotel

Montag 4. September 2017, 18:00 Uhr

Von Reichtum und Raub, Verdrängung und Neuanfang, Privatisierung und neuem Luxus
Referent: Dieter Wesp, Frankfurt am Main

Eine Veranstaltung des Freundeskreises des Fritz-Bauer-Instituts

Ort: IG-Farben-Gebäude, Raum 310

 

Musik im Leben der Völker 1927

14. Juni 2017, 18:00 Uhr

Die Weltausstellung der Musik unter dem Titel "Musik im Leben der Völker" und die begleitende Konzertreihe "Sommer der Musik" waren 1927 ein außergewöhnliches Ereignis. 820.000 Besucher nahmen daran teil, mit dem französischen Kultusminister Henriot betrat zum ersten Mal nach dem 1. Weltkrieg ein hochrangiger französischer Politiker deutschen Boden und die "New York Times" schrieb "Die Ausstellung ist eines der größten Ereignisse der Musikgeschichte, das man sich denken kann". 90 Jahre danach ist diese Veranstaltung nahezu vergessen. Im Vortrag von Dieter Wesp wird mit zahlreichen Bildern und Tondokumenten der besondere Stellenwert dieser Veranstaltung im Netzwerk der Moderne, das Frankfurt in der zweiten Hälfte der 20er Jahre auszeichnet, deutlich gemacht.

Ort: Historisches Museum Frankfurt, Sonnemannsaal. Der Eintritt ist frei.